Hinter dem Namen "Wildnisschule Teerofenbrücke" verbirgt sich eine mitten im Nationalpark Unteres Odertal gelegene Umweltbildungs- und Naturerholungseinrichtung.
Das in Nationalparken verfolgte Ziel, der Natur eine Entwicklung ohne menschlichen Einfluss zu gewähren, ist meist nur Stück für Stück realisierbar. Somit sind in Deutschland als Nationalpark ausgewiesene Großschutzgebiete in verschiedene Schutzzonen unterteilt.
In der so genannten Schutzzone II des Nationalparks Unteres Odertal, die im nebenstehenden Kartenausschnitt mit leuchtend grüner Farbe gekennzeichnet ist, finden noch landwirtschaftliche Nutzung und Pflegemaßnahmen statt. Das Gelände der Wildnisschule ist umgeben von der Schutzzone I, die im Kartenausschnitt dunkelgrün markiert ist. Hier kann sich seit 1995 die Natur weitgehend unbeeinflusst entfalten. Eingebettet in diese entstehende Wildnis nahe der Teerofenbrücke, welche über die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße führt, finden sich die 13 gemütlichen Holzferienhäuschen der Wildnisschule, die ihren Namen aufgrund dieser einzigartigen Lage erhalten hat.
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